Für junge Taucher kann jede Pool-Einheit und jeder Tauchgang mehr als nur Unterwasserfertigkeiten vermitteln. Naomi, eine 17-jährige PADI Junior Divemaster, lernt gerade, wie Vorbereitung, Verantwortung und Mentoring eine zukünftige berufliche Tauchkarriere prägen können. Während sie Tauchlehrer im Rahmen ihrer Ausbildung unterstützt, sammelt sie Erfahrungen, die sie auf den PADI Divemaster-Kurs vorbereiten, den sie mit 18 absolvieren wird, sowie auf eine Karriere als PADI Pro. Ihr Werdegang zeigt, was möglich ist, wenn junge Taucher dazu ermutigt werden, neugierig zu bleiben und den nächsten Schritt zu wagen.


Ein junges Vorbild im Entstehen

Viele Taucher arbeiten jahrelang darauf hin, den professionellen Weg einzuschlagen. Naomi bekommt schon früh einen Einblick, wie dieser Weg aussehen kann. Mit siebzehn ist sie bereits PADI Junior Divemaster, unterstützt Instructors im Rahmen ihrer Ausbildung und sammelt praktische Erfahrungen, die sie auf den Divemaster-Kurs vorbereiten, wenn sie achtzehn wird. Ihre Geschichte findet großen Anklang, weil sie jungen Tauchern – und ihren Eltern – zeigt, wie Selbstvertrauen, Führungsqualitäten und Verantwortungsbewusstsein schon lange vor dem Erwachsenwerden aussehen können.


Drei Taucher, die unter Wasser neben einer Aufstiegsleine posieren

Der Beginn ihrer Reise

Naomi fing mit 10 Jahren mit dem Tauchen an. Da ihre beiden Eltern Tauchscheine hatten und ihre jüngere Schwester ihre Neugier teilte, wurde das Tauchen schnell Teil ihres Alltags. Doch ihr Interesse an der professionellen Seite des Tauchens wuchs erst später, vor allem als sie PADI Pros bei einer PADI Seal Team-Veranstaltung assistierte. Die Arbeit mit Kindern – ihre Fragen, ihre Begeisterung, ihre Spontaneität – weckte etwas Neues in ihr. Ihr wurde klar, dass sie nicht nur tauchen wollte, sondern anderen beim Lernen helfen wollte. Dieser Moment zeichnete ihr einen klaren Weg vor: ihre weiterführende Ausbildung fortsetzen, Erfahrungen sammeln und Schritt für Schritt darauf hinarbeiten, eine PADI Pro zu werden.


Lernen dank des Junior Divemaster-Programms

Als Junior Divemaster unterstützt Naomi die Instructors bei den Schulungen. Ihre Aufgaben halten sich strikt an die Richtlinien des Programms. Sie hilft bei der Vorbereitung der Ausrüstung, unterstützt am Tauchplatz, fungiert als Buddy bei den von den Instructors geleiteten Vorführungen und trägt zu einer ruhigen und strukturierten Lernatmosphäre für Anfänger bei. Sie beaufsichtigt keine Taucher und übernimmt keine Aufgaben, die brevetierten Divemasters vorbehalten sind. Stattdessen konzentriert sie sich darauf, zu beobachten, zu assistieren und zu lernen.

Da sie bei so vielen Übungstauchgängen dabei ist, hat sie eine einzigartige Perspektive. Sie sieht, welche Fertigkeiten häufig zu Anspannung führen, wie Instructors unter Wasser kommunizieren, wie sich Timing und Vorbereitung auf die Sicherheit auswirken und wie kleine unterstützende Gesten – eine beruhigende Geste, eine schnelle Korrektur, eine ruhige Präsenz – für nervöse Tauchschüler einen großen Unterschied machen können. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage, auf die sie sich stützen wird, wenn sie ihre eigentliche Divemaster-Ausbildung beginnt.


Eine Taucherin steht lächelnd in einem Pool neben ihrer Ausrüstung, wobei ihr BCD an der Oberfläche aufgeblasen ist

Erlebnisse, die sie geprägt haben

Naomis erste richtige Erfahrung als Junior Divemaster machte sie auf Sint Maarten. Die tropische Umgebung – warmes Wasser, farbenprächtige Riffe, lange Tage im Dive Center – gab ihr einen Vorgeschmack darauf, wie sich professionelles Tauchen anfühlen kann. Nicht alles war einfach. Anfangs hatte sie mit Seekrankheit zu kämpfen, aber sie passte sich an, fand ihren Rhythmus und erntete Lob von den Instructors, die ihre umsichtige Art und ihre zuverlässige Präsenz schätzten.

Es gab auch unvergessliche Momente: einen Nachttauchgang mit Rochen und schlafenden Schildkröten, die Mithilfe bei der Kartierung eines neuen Tauchplatzes und der Tauchgang, von dem sie immer noch erzählt – der, bei dem am Ende Delfine auftauchten. Erlebnisse wie diese schaffen nicht nur Erinnerungen, sie stärken auch das Selbstvertrauen.


Sechs junge Mädchen aus dem Junior-Divemaster-Programm stehen auf einem Steg und posieren mit Sonnenbrillen und Hasenohren

Das können andere junge Taucher von ihr lernen

Naomis Weg zeigt, wie eine weiterführende Ausbildung jungen Tauchern helfen kann, sich weiterzuentwickeln und auf eine spannende Karriere als PADI Pro hinzuarbeiten.

1. Lerne einfach weiter. Selbstvertrauen entsteht durch Wiederholung und Anleitung. Jeder PADI Kurs baut Wissen und Sicherheit im Wasser auf.

2. Verbringe Zeit mit erfahrenen PADI Pros. Wenn du beobachtest, wie Instructors ihre Tauchschüler einweisen, Probleme lösen, unter Wasser kommunizieren und eine ruhige Lernatmosphäre schaffen, kannst du dabei viel lernen, was weit über den Kursstoff hinausgeht.

3. Nimm kleine Aufgaben ernst. Führung beginnt mit diesen kleinen Aufgaben, und sie helfen dabei, die Gewohnheiten eines sicheren, zuverlässigen Instructors zu entwickeln. Schließlich wird Sicherheit zur Selbstverständlichkeit, wenn man Profis bei der Arbeit zusieht. Und Kommunikationsfertigkeiten entwickeln sich ganz natürlich, wenn man andere im Wasser unterstützt.

Bleib letztlich neugierig und geduldig mit dir selbst. Selbstvertrauen entsteht nicht dadurch, dass man sich zu sehr beeilt, sondern durch Übung, Anleitung und Erfahrung. Genau wie Naomi können junge Taucher ihre Führungsqualitäten Tauchgang für Tauchgang, Kurs für Kurs und hilfreicher Moment für hilfreichen Moment entwickeln.


Blick in die Zukunft

Naomi hat gerade ihre Abiturprüfungen hinter sich gebracht und wird bald ihr Biologiestudium beginnen. Wenn sie achtzehn wird, steht ihr nächstes Ziel fest: den PADI Divemaster-Kurs zu starten und offiziell die Verantwortung zu übernehmen, auf die sie sich schon lange vorbereitet hat. Danach träumt sie davon, Instructor zu werden – vielleicht wieder im Ausland, wo sie die Energie der tropischen Tauchschulen so geliebt hat.


Taucher in einem Schwimmbecken in voller Ausrüstung, der an der Oberfläche mit einem aufgeblasenen BCD posiert

Eine Botschaft, die sie antreibt

Naomi hat einen Satz immer im Hinterkopf: „Es ist besser, etwas zu versuchen und später zu entscheiden, damit aufzuhören, als es nie zu versuchen und nie zu erfahren, was man verpasst.“ Es ist ein einfacher Gedanke, doch er fasst ihren gesamten Weg zusammen und macht jedem jungen Taucher Mut, der sich fragt, ob er bereit für den nächsten Schritt ist.


Bist du bereit, deine eigene Reise zu beginnen?

Möchtest du einen ähnlichen Weg wie Naomi einschlagen? Dann erfahre mehr über das Junior Divemaster-Programm, mach den nächsten Schritt auf dem Weg zum PADI Divemaster oder wende dich an dein PADI Dive Center vor Ort, um dein eigenes Abenteuer zu beginnen.

Jeder Tauchgang stärkt dein Selbstvertrauen. Jeder Kurs fördert deine Führungsqualitäten. Und jeder Schritt bringt dich dem Taucher – oder Tauchprofi – näher, der du werden möchtest.

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten sind dabei ausdrücklich einbezogen, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

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