Die neueste PADI Brevetkarte in limitierter Auflage fängt eines der faszinierendsten Schauspiele des Meeres ein. Mit einem Bild der Autorin, Reiseschriftstellerin und Unterwasserfotografin Pier Nirandara zelebriert die „Motion of the Ocean“-Brevetkarte das Geheimnis und die Bewegung des Lebens unter der Wasseroberfläche.
Das Bild auf der Karte zeigt eine beeindruckende Ansammlung von Mobula-Rochen im Golf von Kalifornien in Mexiko. Die Rochen schweben im dunkelblauen Wasser und bewegen sich in einem hypnotischen Wirbel. Sie scheinen eine lebende Strömung zu bilden. Es ist die Art von Bild, die dich sofort in ihren Bann zieht und dazu einlädt, genauer hinzuschauen.

Die Geschichte hinter dem Foto
Das Foto wurde im Golf von Kalifornien aufgenommen, einem Ort, den Jacques Cousteau bekanntlich als „das Aquarium der Welt“ bezeichnete. Für Nirandara war diese Szene nicht nur wegen ihrer Größe unvergesslich, sondern auch wegen des Gefühls, das sie hervorrief.
Sie erzählte uns: „Mobula-Rochen wandern in riesigen Schwärmen vorbei, und wenn man sich mit ihnen ins Wasser stürzt, hat die Art, wie sie sich in einem wirbelnden Strudel bewegen, etwas Wunderschönes und Hypnotisches an sich.“
Genau dieses Gefühl des Staunens macht das Bild so fesselnd. Die Rochen wirken fast endlos, wie sie sich in einem harmonischen Fluss durch das Wasser erheben und winden. Die Kraft des Bildes liegt nicht in einem einzelnen, dramatischen Motiv, sondern in der kollektiven Bewegung.
Lerne den Unterwasserfotografen Pier Nirandara kennen
Nirandara ist Autorin, Reiseschriftstellerin, Unterwasserfotografin und Gründerin von Immersiv Expeditions. Sie ist in Bangkok geboren und aufgewachsen und hat unzählige Tage in den Gewässern Thailands verbracht, wodurch sie einen tiefen Respekt vor dem Meer entwickelte, der eng mit ihrer Liebe zum Geschichtenerzählen verbunden ist.
Heute pendelt sie zwischen Kapstadt, Los Angeles und Thailand hin und her und berichtet über Geschichten, die an der Schnittstelle zwischen Meereskultur und Schutz angesiedelt sind. Ihre Arbeiten sind in namhaften Publikationen erschienen, darunter BBC, Forbes, Condé Nast Traveler, Travel + Leisure, AFAR und Lonely Planet.
„Ich sehe meine Arbeit als die emotionale Wissenschaft des Staunens“, erklärte sie, „indem ich Geschichten und Bilder nutze, damit sich die Menschen in das Meer verlieben und es deshalb schützen wollen.“
Dieser Satz passt besonders gut zur Karte „Motion of the Ocean“. Es ist nicht nur eine wunderschöne Unterwasserszene, sondern eine Einladung, Ehrfurcht zu empfinden und durch diese Ehrfurcht eine Verbindung aufzubauen.
Ein Leben, das das Meer verändert hat
Auf die Frage nach ihrem Lieblingsort zum Tauchen nennt Nirandara Südafrika – einen Ort, der nicht nur ihre Sichtweise, sondern auch den Verlauf ihres Lebens verändert hat.
„Es war eigentlich eine Reise zum Sardine Run, die für mich alles verändert hat“, sagte sie. „Ich flog zurück nach Los Angeles, kündigte meinen Job als Filmmanagerin in Hollywood und widmete mich fortan ganz dem Unterwasser-Storytelling.“
Dieser Schritt hat zu bemerkenswerten Arbeiten geführt, darunter die Dokumentation der alten Traditionen des Haifischrufens in Papua-Neuguinea im Rahmen eines von der Save Our Seas Foundation unterstützten Projekts. Außerdem hat sie sich mit renommierten Meeresschützern wie Dr. Sylvia Earle und Fabien Cousteau zusammengetan, um Initiativen voranzutreiben, die Forschung und Engagement verbinden. Dennoch ist für Nirandara die Wirkung wichtiger als Auszeichnungen.
„Am wichtigsten ist es mir, wenn mir jemand erzählt, dass eine Geschichte oder ein Bild ihn dazu bewegt hat, dem Meer mehr Aufmerksamkeit zu schenken“, sagte sie.
Eine Erinnerung daran, was es wert ist, geschützt zu werden
Im Grunde genommen ist die „Motion of the Ocean “-Brevetkarte eine Hommage an diese Achtsamkeit – daran, lange genug innezuhalten, um sich vom Meer und allem, was es birgt, berühren zu lassen.
Nirandaras Botschaft an Taucher ist einfach und eindringlich: „Geht ins Wasser!“ Sie ist überzeugt, dass Erfahrungen aus erster Hand genau die Art von Beziehung schaffen, die zu Verantwortungsbewusstsein führt. „Ohne das Gefühl einer Verbindung gibt es kein Verantwortungsbewusstsein“, merkte sie an.
Denjenigen, die diese Karte bei sich tragen, widmet sie einen letzten Gedanken: „Möge sie euch daran erinnern, was darunter liegt, und an alles, was es wert ist, beschützt zu werden. Ich hoffe, sie inspiriert euch dazu, euren eigenen großen Schritt ins Unbekannte zu wagen.“
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten sind dabei ausdrücklich einbezogen, soweit es für die Aussage erforderlich ist.